Regionální muzeum v Teplicích, p.o.

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Expositionen

Öffnungszeiten:
täglich außer Montag 10 - 12 und 13 - 17 Uhr    

Eintrittspreis:

Erwachsene 50,- Kč
Ermäßigter Entritt 30,- Kč
(Rentner, Kinder, Jugend, Gruppen etc.)
Kinder bis 6 Jahre GRATIS
Familienkarte 110,- Kč
Familienpass 80,- Kč

 

Ausstellungen

Öffnungszeiten:

Dienstag - Freitag 12 - 17 Uhr
Samstag - Sonntag 10 - 12 und 13 - 17 Uhr

Eintrittspreis:

Erwachsene 30,- Kč
Ermäßigter Entritt 20,- Kč
(Rentner, Kinder, Jugend, Gruppen etc.)
Kinder bis 6 Jahre GRATIS
Familienkarte 70,- Kč
Familienpass 50,- Kč

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Innere Gestaltung des Schlosses Teplice

fotografie Rokokosaal mit reicher Stuckverzierung aus dem Jahre 1772

fotografie Jugendstil-Sammlung des Museums, im Speisezimmer des Schlosses ausgestellt

fotografie Sammlungen historischer Uhren

fotografie Kunstsammlung des 14.-18. Jh.

Das Hauptgebäude des Schlosses nimmt die ganze südliche Seite des Schlossplatzes ein. Der Besucher betritt das Schloss durch ein klassizistisches Portal, mit dem Wappen der Clary-Aldringen darüber, und geht durch eine Durchfahrt mit Renaissance-Kappengewölben und plastischen Schmuckelementen. Die Durchfahrt beendet ein halbbogenförmiges Klinkerportal aus der Zeit des Gotik-Renaissance-Ausbaus. In der ganzen Länge des Haupttraktes führt ein Gang mit verglasten Arkaden entlang, überwölbt von Renaissance-Kreuzgewölben. Vom Gang aus sind in Richtung Schlossplatz die Renaissanceräume zugänglich, die zu Ausstellungs- oder internen Zwecken dienen. An der Ostseite führt der Gang weiter in das Erdgeschoss des seitlichen Renaissancegebäudes, das den Haupttrakt mit dem Südflügel verbindet und in den Innenhof an der Ostseite des Schlossgeländes führt.

Im Westteil des Gangs, rechts von der Durchfahrt, befindet sich anstelle der Renaissancetreppen ein Treppenhaus mit klassizistischen Säulen, das die untere Etage mit den beiden oberen verbindet. Am Treppenabsatz ist eine Tafel mit den Wappen der Familien Vřešovice (Halbmond) und Vchynský (drei Wolfszähne) eingelassen, datiert 1593. Der Gang in der 1. Etage des Gebäudes verbindet kommunikativ wie einst in der Renaissance das Hauptgebäude mit dem Westflügel und dem östlichen „Alten Schloss“. Das hölzerne Neorenaissance-Portal, die Kassettendecke und die Vitrinen, die im Gang aufgestellt sind, brachten die Clary-Aldringen von Schloss Petersburg in Tirol mit. Aus dem Gang gelangte man in der Zeit der Renaissance in die Säle an der Nordseite (Richtung zum Schlossplatz). Bei den späteren Umbauten veränderte man die ursprüngliche Grundriss-Disposition, und im 19. Jh. wurden die breiten Bögen, die mit flachen Ornamenten verziert waren, vom Gang aus durchbrochen und damit der freie Zugang zu den drei Räumen geöffnet. In den ersten beiden sehen wir an der Oberfläche des Gewölbes Rippen mir Blattwerk aus der Zeit der Hochrenaissance. In der Ecke des Raumes am Treppenhaus ist ein barocker Ofen, den die Clary-Aldringen vor 1900 aus der Schweiz mitbrachten. In diesen drei Räumen sind Bilder und Skulpturen aus der Zeit der Gotik bis zum Barock ausgestellt, die meisten davon stammen aus Nordwestböhmen. Im vierten Raum ist eine Kollektion antiquarischer Uhren zu sehen. Dahinter folgt der Rokokosaal, aus einem Renaissancepalais umgestaltet. Heute finden hier Konzerte, Vorträge und gesellschaftliche Veranstaltungen statt. Am östlichen Ende des Gangs an der Seite zum Park befindet sich der Raum des ehemaligen Ostturms mit einer dekorierten Decke, wo nun das numismatische Kabinett untergebracht ist. Den Gang beschließt ein Steinportal, mit dem Clary’schen Wappen geschmückt. Durch dieses Portal gelangen wir in die 1. Etage des linken Flügels, wo sich die Exposition Kur- und Bäderwesen befindet. Unverputzte romanische Quader im dritten Raum weisen darauf hin, dass dieses Gebäude aus dem Benediktiner-Kloster umgebaut wurde. Ein Rest der Renaissance-Innenausstattung in dem der Schlosskirche anliegenden Saal ist eine Kassettendecke mit einfacher ornamentaler Bemalung. Wenn wir zur Haupttreppe zurückkehren, können wir in den Sälen rechts neben der Treppe dekorative Erzeugnisse von Schülern und Professoren der Keramischen Schule in Teplice bewundern, aber auch Produkte der hiesigen keramischen Firmen zwischen den Jahren 1880 bis 1930. Von hier aus setzen wir die Besichtigung der historischen Zimmer fort. In den Westflügel begeben wir uns vom Treppenhaus in der 1. Etage des Hauptgebäudes nach rechts. Wir passieren den Raum mit Keramikerzeugnissen und durchqueren den Bereich des Westturms, überwölbt von einem Kreuzgewölbe. Hier und im Nachbarraum sind die Exponate der zoologischen Sammlungen ausgestellt. Hinter dem Turmzimmer erstreckt sich der lange Gang des Westflügels. In den Vitrinen sind Mineralien aus dem Erzgebirge, dem vorerzgebirgischen Becken und Böhmischen Mittelgebirge ausgestellt. Im Raum links ist die Exposition der Urzeit und hier beginnt die historische Ausstellung. Der Gang führt zum ehemaligen kleinen Theater, in dessen Räumen die Schloss- und Museumsbibliothek unterbracht ist, wobei der einstmalige Gartensalon, mit Ausgang zum Park, in einen Zeremoniensaal umgewandelt wurde. Im Erdgeschoss des Westflügels ist ein Ausstellungssaal - Reitschule genannt, aber in Wirklichkeit waren hier nur Pferdeställe und eine Wagenremise. Ein separater Zugang führt in die Klubräume, die für die Teilnehmer von Vorträgen und anderen Veranstaltungen für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Im Inneren sind ein geringer Teil des gotischen Gemäuers und Reste der Renaissance- und Barock-Phase des Ausbaus zu erkennen. Dieser Teil des Erdgeschosses steht auch den Teilnehmern an den Trauungszeremonien zur Verfügung. Diese kurze Schlossführung soll dem Besucher die Orientierung in den ausgedehnten Räumlichkeiten erleichtern und ihm mit der Zeit die Reihenfolge der Räume und Expositionen in Erinnerung bringen, die er sich angesehen hat. Unbeachtet blieben diejenigen Bereiche, die außerhalb des Besucherrundgangs liegen.

Mag. Jitka Budinská

Regionální muzeum v Teplicích
Muzeum specializující se na archeologii a přírodu severozápadních Čech, historii nejstarších lázní, výrobu keramiky, porcelánu a skla.

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